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FAQ BOTOX & FALTENREDUKTION

Häufige Fragen zu Botox

Wie wirkt Botox? Tut es weh? Ab welchem Alter ist eine Behandlung sinnvoll? Dr. Peter Durnig beantwortet hier die wichtigsten Fragen rund um Faltenreduktion mit Botox in Klagenfurt und Kärnten.

Botox-Behandlung auf einen Blick

Dauer ca. 20 Minuten
Narkose Keine nötig (Betäubungscreme)
Gesellschaftsfähig Sofort
Ergebnis sichtbar nach 3–5 Tagen (bis 10 Tage)
Wirkdauer ca. 6 Monate
Kombination mit Hyaluron, Plasma, Fäden
Mindestalter ab Mitte 20 (prophylaktisch)
Auch gegen Schwitzen, Migräne, Bruxismus

Ihre Fragen – unsere Antworten

Was ist Botox und wie wirkt es?

Botox ist der Handelsname für Botulinumtoxin Typ A. Es wird von dem Bakterium Clostridium botulinum produziert. In kleinsten Dosen entspannt es gezielt bestimmte Gesichtsmuskeln – dadurch verschwinden Furchen und Linien im Gesicht. Die Substanz wird seit fast 30 Jahren in der Medizin eingesetzt, zunächst bei Muskelverkrampfungen, seit 1989 auch bei Falten.

Welche Falten lassen sich mit Botox behandeln?

Botox wirkt am besten in der oberen Gesichtshälfte. Die drei häufigsten Zonen sind: Zornesfalten zwischen den Augenbrauen, Stirnfalten (horizontale Linien) und Krähenfüße seitlich der Augen. Botox wirkt überall dort, wo sich Muskeln unter der Haut befinden. Hautüberschuss kann es nicht wegzaubern – dafür eignen sich Methoden wie Facelift oder Lidstraffung.

Tut die Botox-Behandlung weh?

Nein, eine Narkose ist nicht nötig. Vor der Behandlung wird eine lokalanästhetische Salbe aufgetragen. Die Stiche sind sehr fein und kaum spürbar. Die gesamte Behandlung dauert nur ca. 20 Minuten. Im Allgemeinen ist keine Ausfallzeit zu erwarten – Sie sind sofort wieder gesellschaftsfähig.

Ab welchem Alter ist Botox sinnvoll?

Als vorbeugende Maßnahme kann Botox bei starker Mimik ab Mitte 20 erstmals sinnvoll sein. Danach ist es in jedem Alter eine sinnvolle Behandlung. Das Ziel ist immer ein frischeres und erholteres Aussehen – Mimik und Proportionen sollen dabei nicht verändert werden. Denn: Nur glatt alleine bedeutet nicht automatisch schöner.

Wie lange hält die Wirkung von Botox?

Die Wirkung hält ca. ein halbes Jahr. Danach kehrt die Muskelaktivität langsam zurück. Ein ruhig gestellter Muskel wird mit der Zeit etwas schwächer – bei regelmäßiger Anwendung wird deshalb oft weniger Wirkstoff benötigt. Auch die Abstände zwischen den Behandlungen werden tendenziell länger.

Wann sehe ich das Ergebnis?

Das Ergebnis ist nach 3 bis 5 Tagen sichtbar. In manchen Fällen kann es bis zu 10 Tage dauern, bis die volle Wirkung eintritt. Die Falten werden zunehmend glatter, da die behandelten Muskeln sich nach und nach entspannen.

Ist Botox gefährlich?

Nein. Die Substanz ist gut verträglich. Im ästhetischen Bereich werden kleinste Mengen verwendet, die in umschriebene Muskelareale gespritzt und dort vor Ort gebunden werden – Botox gelangt dabei nicht in den Kreislauf. In den USA ist die Substanz sogar bei Patienten mit Schiefhals zugelassen, auch bei Kindern, in wesentlich höheren Dosen. Langfristige Nebenwirkungen wurden in fast 30 Jahren Anwendung nicht festgestellt.

Kann ich Botox beliebig oft wiederholen?

Ja. Botox wirkt nur vorübergehend. Nach dem Abklingen entstehen keine bleibenden Veränderungen an Nerven oder Muskeln – alles sieht wieder aus wie zuvor. Die Behandlung kann also wiederholt werden. Eine Patientin von Dr. Durnig berichtet, dass sie seit einigen Jahren alle 1,5 bis 2 Jahre zur Behandlung kommt.

Worauf muss der Arzt bei Botox besonders achten?

Eine Botox-Behandlung erfordert gute Kenntnisse der Gesichtsmuskeln. Besonders der Bereich um die Augenbrauen ist heikel – zu viel Botox an der falschen Stelle kann die Brauen absenken. In der falschen Dosierung kann Botox ein Gesicht auch unattraktiver machen. Deshalb sagt Dr. Durnig: Botox ist nur so gut wie der Behandler.

Kann Botox auch gegen Schwitzen helfen?

Ja. Botox gegen Schwitzen ist laut Dr. Durnig die effektivste und sicherste Methode. Es wirkt an den Schweißdrüsen genauso wie an den Gesichtsmuskeln: Es macht sie vorübergehend inaktiv. Die Behandlung funktioniert an den Achseln, am Kopf, Rücken, an den Handflächen, Fußsohlen und vielen anderen Stellen.

Hilft Botox auch bei Migräne?

Ja. Seit Ende 2012 ist Botox in Österreich zur Behandlung von Migräne zugelassen. Die Injektion in bestimmte Muskelgruppen am Kopf kann die Häufigkeit und Stärke von Migräneanfällen reduzieren.

Kann Botox mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Ja. Botox lässt sich perfekt mit Hyaluron, Plasma oder Fäden kombinieren. Botox entspannt die Muskeln in der oberen Gesichtshälfte, Hyaluron füllt Falten und Volumen in der unteren Gesichtshälfte. Die Kombination ergibt ein harmonisches Gesamtergebnis.

Wo macht Botox keinen Sinn?

Botox wirkt nicht dort, wo keine Muskulatur unter der Haut liegt. Hautüberschuss kann es nicht entfernen. Dafür gibt es effektivere Methoden wie ein Facelift, Halslift oder eine Lidstraffung. Seit der Einführung von Botox ist die Anzahl der Stirnlifts allerdings deutlich gesunken – die sanftere Methode verdrängt die aufwendigere zunehmend.

Was empfiehlt Dr. Durnig zur Faltenvorbeugung?

Neben Botox empfiehlt Dr. Durnig mehrere Stufen der Vorbeugung: konsequente Hautpflege mit hochwertigen Produkten (z. B. die Pflegeserie von Durnig Aesthetics). Dazu ein gesunder Lebensstil: nicht rauchen, Sonne meiden, Sport treiben, vitaminreiche Ernährung (Vitamine A, C, E) und ausreichend Schlaf. Nach einer Botox-Behandlung empfiehlt er die hauseigene „Beauty Secret“ Creme mit Edelweiß und Bergkristall.

Botox vs. Hyaluron im Vergleich

Kriterium Botox Hyaluron
WirkprinzipEntspannt MuskelnFüllt Volumen auf
Beste ZoneObere GesichtshälfteUntere Gesichtshälfte
Wirkungseintritt3–5 TageSofort
WirkdauerCa. 6 MonateCa. 6–12 Monate
NarkoseBetäubungscremeBetäubungscreme / Lokal
AusfallzeitKeineLeichte Schwellung möglich
KombinationIdeal kombinierbarIdeal kombinierbar

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