Nasenkorrektur bei Höckernase

Eine Höckernase kann die Gesichtsproportionen sehr stören und dominieren. Eine Nasekorrektur mit Abragung des Höckers kann helfen. Extrem wichtig ist die genaue Analyse des gewünschten Ergebnisses vor dem Eingriff. Individuelle Wünsche bezüglich Form der Nase können sehr unterschiedlich sein.

Nasenkorrektur Details:

Eine Nasenkorrektur wird zumeist in eine schonenden Allgemeinnarkose durchgeführt. Kleiner Korrekturen der nichtknöchernen Nase können jedoch auch in Lokalanästhesie erfolgen.

In den meisten Fällen und bei bestehender Höckernase ist es notwendig einen Nasenhöcker abzutragen und anschließend die knöchernen Seitenwände nach innen zu verlagern, um damit den Nasenrücken wieder zu verschmälern.

Sind viele feine Korrekturen im Nasenspitzenbereich notwendig, so kann es sinnvol sein durch einen Schnitt im Nasenstegbereich die Nasenflügel freizulegen. Dadurch können exakte Korrekturen noch besser durchgeführt werden. In vielen Fällen ist dies aber nicht unbedingt notwendig und ein störender Schnitt im Stegbereich kann dadurch verhindert werden.

Dr. Durnig: "Die Nase ist für ein harmonisches Gesichtsprofil von zentraler Bedeutung. Bei einer Nasenkorrektur sollten sowohl ästhetische als auch funktionelle Aspekte (Nasenscheidewand, Nasenmuscheln) berücksichtigt werden. Ich versuche ohne einen Schnitt am Nasensteg auszukommen, um so wenig wie möglich Nasenstrukturen zu zerstören. Dadurch entfallen auch die störenden Narben an der Nasenaußenseite."

Ihre Nasenkorrektur-OP mit Abtragung des Nasenhöckers im Überblick:

• OP-Dauer: 60-120 Minuten
• Narkose: Allgemeinnarkose
• Aufenthalt: 1 Nacht stationär
• Nasentamponade wird am ersten Tag nach der OP entfernt
• Nahtentfernung: meist nicht notwendig, Nasenschiene oder Nasengips für 10 Tage
• Sport: nach frühestens 4 Wochen
• Gesellschaftsfähig: nach 2 Wochen
• Arbeitsuntähigkeit: 1 Woche