Rheuma & Rhizarthrose

Rheumatische Veränderungen

Rheumatische Veränderungen an der Hand benötigen zunächst eine individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte medikamentöse Basis-Therapie durch den Rheumatologen nach genauer Abklärung inklusive Laboranalyse. Zusätzlich ist immer ein Handröntgen durch den Radiologen sinnvoll. Bei fortgeschrittenem Erkrankungsverlauf mit rheumatologischen Veränderungen im Handbereich kann dann eine operative Therapie Sinn machen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Therapieansätze. Wir beraten Sie gerne!

Rhizarthrose

Dr. Durnig: "Die Rhizarthrose stellt eine der häufigsten rheumatischen Veränderungen dar. Sie betrifft das Daumensattelgelenk. Bei fortgeschrittener Erkrankung und Abnützung empfehle ich eine spezielle Form der Arthroplastik, bei der das Vieleckbein operativ entfernt wird. Als Platzhalter wird der Anteil einer Sehne aus der direkten Umgebung in den Hohlraum eingebracht und dadurch das Grundglied des Daumens stabilisiert. Die Methode ist seit vielen Jahren bewährt und hat eine hohe Erfolgsrate."

Alternativen stellen der Gelenksersatz durch Rippenknorpel oder eine Prothesenversorgung dar, werden aber nur sehr selten angewendet.


Ihre OP im Überblick:

• Dauer: 90 Minuten
• Narkose: Armplexus oder Allgemeinnarkose
• Bevorzugte Technik: Resektionsinterpositions-Arthroplastik
• Arbeitsunfähigkeit: 3 Wochen
• Daumeneinschlussgips für einige Tage, anschließend Handschiene für insgesamt 6 Wochen
• Eine gewisse Kraftminderung des Daumens kann nach der Operation bleiben