Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerven-Engpass-Syndrom. Es ist das klassische Beispiel einer peripheren Nervenleitungsstörung, die durch eine Kompression hervorgerufen wird. Der Medianusnerv, der zusammen mit den Beugesehnen der Fingermuskulatur durch den Karpalkanal zieht, wird hierbei durch das Retinaculum flexorum eingeengt. Nächtlicher Ruheschmerz ist ein klassisches Symptom für diese Erkrankung, die auch im Bereich der Finger 1-3 ein taubes Gefühl hervorrufen kann oder zu einer Reduktion der Kraft der betroffenen Hand führen kann. Zur Bestätigung ist vor der Operation die Bestimmung einer Nervenleitgeschwindigkeit beim Neurologen sinnvoll."

 

Ihre OP im Überblick:

• Vor der Operation: Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit beim Neurologen
• Narkose: Leitungsanästhesie, bei Bedarf zusätzlich Sedierung
• Dauer: 30 Minuten
• Technik: Spaltung des Retinaculum flexorum
• Nahtentfernung: nach 10 Tagen, auch selbstauflösende Nähte möglich
• Sport: nach 3 Wochen
• Ergebnis: meist sind sie schon in der ersten Nacht von Ihren Schmerzen befreit, eine Besserung in Bezug auf das taube Gefühl kann mehrere Wochen bis Monate dauern
• Nachbehandlung: in manchen Fällen kann ein Gips für eine Woche sinnvoll sein