Narbenkorrektur

Dr. Durnig: "Narbe ist nicht gleich Narbe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Narbenbehandlung und -korrektur angepaßt an Region und Ausprägung. Eine operative Korrektur einer frischen Narbe sollte im Normalfall frühestens 1 Jahr nach einem Eingriff erfolgen. Solange braucht eine Wunde für den ersten Heilungsprozeß."

 

Narbenbehandlung

Möglich sind Infiltrationen von bestimmten Wirkstoffen (Cortison, Hylase etc.), direkte Excisionen der Narbe, spezielle Lappenplastiken, Spezialpflasterbehandlungen mit Sillikon und auch Laser. Auch Needling (Therapie mit feinen Nadelstichen) kann helfen die Narbe weicher zu machen. In manchen Fällen ist eine Bestrahlung nach einer Narbenentfernung zu empfehlen. Narbenpflege und -massage sind speziell im ersten Jahr nach einem Eingriff immer anzuraten. Wir haben dafür die sensitive skin für Sie entwickelt. Aufgrund der vielen verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung sind auch die Empfehlungen für die Zeit nach Ihrer Behandlung oder Ihrer Operation sehr individuell.

Wir beraten Sie gerne! Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin unter 0699 19988009!

Narben

Sichtbare Narben können nach Verletzungen und anderen Unfällen wie Verbrennungen entstehen. Auch nach Operationen sind Narben unvermeidlich. Das Aussehen einer Narbe ist ebenso von der persönlichen Veranlagung zur Wundheilung wie von der Art der Verletzung abhängig. Bei Operationen kann durch bestmögliche Schnitt- und Nahttechnik eine möglichst unauffällige Narbenbildung angestrebt werden.

Auf die Narbenbildung nehmen einige verschiedene Faktoren Einfluss. Dazu gehören die Tiefe der Wunde, die Blutversorgung des Wundgebietes, Dicke und Farbe Ihrer Haut, und der Verlauf der Narbe in Relation zu den Faltlinien der Haut. Saubere, glatte Wundränder, wie sie bei Operationen entstehen, heilen leichter als stumpfe, womöglich gezackte oder gequetschte Wundränder, wie sie bei stumpfen Verletzungen auftreten können.

Narben können nie vollständig entfernt werden. Jedoch gelingt es erfahrenen Plastischen Chirurgen häufig die Narben ideal zu verstecken oder zu verbessern. Neben der Verwendung von Medikamenten gibt es etablierte operative Verfahren für die Narbenkorrektur, die bei ihrem individuellen, sorgfältig überlegten Einsatz zu guten Ergebnissen führen.


Keloid & Narbenkorrektur

Juckendes, übermäßig wucherndes Narbengewebe, das über die Narbengrenzen hinauswächst, wird als Keloid oder Narbenkeloid bezeichnet. Häufig sind Keloide rötlich oder zumindest dunkler als die umgebende Haut. Keloide wachsen auch nach Abschluss der Wundheilung weiter. Keloide können überall am Körper auftreten, bevorzugte Körperstellen sind jedoch Ohren, Schultern und der obere Brustbereich mit Decollete. Keloide treten bei dunkelhäutigen Menschen häufiger auf als bei hellhäutigen. Die Neigung zur Keloidbildung nimmt mit dem Alter ab.

Die Behandlung durch regelmäßige Kortikosteroid-Injektionen direkt in das Keloidgewebe vermindert die Beschwerden wie Rötung, Juckreiz und Brennen und kann sogar zur Verkleinerung der Narbe führen. Wenn die Injektionsbehandlung nicht ausreicht, kann das Narbengewebe komplett entfernt werden. Dies erfolgt in der Regel ambulant mit Hilfe in örtlicher Betäubung. In manchen Fällen wird eine kleine Hautverpflanzung zur Deckung des entstehenden Hautdefektes erforderlich, die jedoch zu einer neuen Keloidbildung am Ort der Hautentnahme führen kann.

Da Keloide sehr häufig wiederkehren, manchmal größer als zuvor, müssen kombinierte Verfahren wie eine chirurgische Narbenentfernung mit einer Injektionsbehandlung oder Bestrahlung angewendet werden. Druckverbände alleine oder in Kombination mit Silikonfolien, die über ein ganzes Jahr angelegt werden müssen, können ebenfalls ein Wiederauftreten verzögern. Trotzdem ist eine wiederholte Behandlung eher die Regel als die Ausnahme. Eine gute Möglichkeit das Risiko eines Wiederauftretens zu minimieren stellt die Teilentfernung des Keloidgewebes unter Belassen der Keloidränder dar.

Narbenkontraktur

Verletzungen der Haut wie zum Beispiel Verbrennungen, die zum Verlust von Gewebe führen, können eine feste, zusammengezogene Narbe erzeugen, die als Kontraktur bezeichnet wird. Die Kontraktur kann angrenzende Sehnen und Gelenke mit einschließen und damit die normale Gelenkfunktion beeinträchtigen oder aufheben.

Zur operativen Behandlung wird häufig eine Entfernung der Narbe mit nachfolgender Deckung des Defekts durch eine Hautlappenplastik (z. B. Verschiebelappen oder Z-Plastik) oder ein Hauttransplantat notwendig. Außerdem können Techniken wie die Hautdehnung durch implantierbare Expander eingesetzt werden. Häufig muss nach der Auflösung der Kontraktur in einem Gelenk bis zur Wiederherstellung der normalen Funktion eine krankengymnastische Therapie angeschlossen werden.

Hypertrophe Narben

Hypertrophe Narben sehen ähnlich wie ein Keloid aus. Das dicke, rötliche, erhabene Narbengewebe bleibt bei der hypertrophen Narbe allerdings im Bereich der ursprünglichen Wundgrenzen und wuchert nicht darüber hinaus. Durch eine Behandlung mit Kortikosteroiden kann die Selbstheilungstendenz der hypertrophen Narbe unterstützt werden. Die Heilungsphase kann allerdings ein Jahr dauern.

Alternativ können hypertrophe Narben auch plastisch-chirurgisch behandelt werden. Das Narbengewebe wird über einen möglichst wenig auffälligen Schnitt entfernt. Wie bei der Keloidentfernung ist es in der Regel möglich, hypertrophe Narben ambulant und in lokaler Betäubung zu operieren. Eine Injektionsbehandlung mit Kortikosteroiden bereits intraoperativ und in regelmäßigen Intervallen bis zu zwei Jahre nach der Operation dient zur Verhinderung einer neuen hypertrophen Narbe.

Narbenkontrakturen

Verletzungen der Haut wie beispielsweise Verbrennungen, die zum Verlust von Gewebe führen, können eine feste, zusammengezogene Narbe erzeugen, die als Kontraktur bezeichnet wird. Die Kontraktur kann angrenzende Sehnen und Gelenke mit einschließen und damit die normale Gelenkfunktion beeinträchtigen oder aufheben.

Zur operativen Behandlung wird häufig eine Entfernung der Narbe mit nachfolgender Deckung des Defekts durch eine Hautlappenplastik (z. B. Verschiebelappen oder Z-Plastik) oder ein Hauttransplantat notwendig. Außerdem können Techniken wie die Hautdehnung durch implantierbare Expander eingesetzt werden. Häufig muss nach der Auflösung der Kontraktur in einem Gelenk bis zur Wiederherstellung der normalen Funktion eine krankengymnastische Therapie angeschlossen werden.

Narben im Gesichtsbereich

Im Gesichtsbereich werden auch nicht hypertrophe Narben oft als kosmetisches Problem betrachtet. Verschiedene Verfahren werden eingesetzt, um Narben im Gesichtsbereich weniger auffällig zu machen.

Liegt die Narbe quer zu den natürlichen Hautlinien, kann eine Verlagerung entlang dieser Spannungslinien (z. B. durch eine Z-Plastik) bereits zu einer deutlichen Verbesserung führen. Andere Narben im Gesicht können durch Dermabrasion gemildert werden. Bei der Dermabrasion werden mit einem speziellen, hochfrequenten Schleifgerät die obersten Hautschichten entfernt. Durch die Dermabrasion wird die Hautoberfläche egalisiert, die Narbe jedoch nicht völlig unsichtbar.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl Ihrer individuellen Narbenbehandlung!